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Sven Krain - Ihr Zahnarzt in Hannover Kirchrode
Zahnarztpraxis am Tiergarten Sven Krain

Mai 2013 – Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Längst ist bekannt, dass Rauchen nicht nur der Allgemein-, sondern auch der Mundgesundheit schadet. Welche negativen Folgen kann es aber im Detail für Zähne und Zahnfleisch haben? Wir nehmen den Weltnichtrauchertag am 31. Mai zum Anlass, Ihnen einige wichtige Informationen zu diesem Thema zu geben.

Lesen Sie dazu unseren Überblick:

Entzündliche Erkrankungen

Rauchen ist ein bedeutender Risikofaktor für Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und die Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis). Weiterhin ist der Krankheitsverlauf der chronischen Parodontitis bei Rauchern meist schwerer und die Behandlung problematischer.

Die Folgen einer fortgeschrittenen Parodontitis: Sie schädigt den Kieferknochen und führt langfristig zur Zahnlockerung. Betroffene Zähne müssen oft gezogen werden. Außerdem sind Zusammenhänge zwischen der Parodontitis mit Herz-/Kreislauferkrankungen und Diabetes bekannt. Einige wissenschaftliche Studien geben Anlass zu der Annahme, dass die Parodontitis außerdem das Risiko einer Frühgeburt oder eines zu geringen Geburtsgewichtes erhöht.

Wichtig: Bei Rauchern sind die Symptome einer Parodontitis in früheren Erkrankungsstadien oft weniger auffällig als bei Nichtrauchern (weniger selbst bemerktes Zahnfleischbluten bei trotzdem vorhandenen schleichenden Entzündungs- und Schädigungsprozessen).

Erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Rachenkrebs

Auch das Risiko an Mundhöhlen- und Rachenkrebs zu erkranken, ist bei Rauchern deutlich erhöht. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 10.000, in Österreich ca. 700 Menschen an Tumoren in der Mundhöhle oder im Rachen. 95 Prozent davon sind Raucher. Tabakrauch enthält zahlreiche Substanzen, die krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Ein Rauchstopp könnte viele Fälle von Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs von vornherein verhindern.

Weitere mögliche Folgen des Rauchens sind:

  • Verminderter Geruchs- und Geschmackssinn
  • Vermehrte Zahnsteinbildung und damit ein erhöhtes Entzündungsrisiko des Zahnfleisches
  • Zahnästhetik: dunkle Verfärbungen der Zähne
  • Zahnfleischrückgang, dadurch freiliegende, empfindliche Zahnhälse mit erhöhtem Kariesrisiko und überlang wirkende Zähne
  • Langsamere Wundheilung im Mund, weil die Tabakinhaltstoffe die körpereigene Immunabwehr schwächen
  • Die langsamere Wundheilung kann weiterhin zu einer verzögerten Einheilung von Implantaten führen.
  • Rauchen begünstigt außerdem das Entstehen von Entzündungen im Bereich eines Implantates (Periimplantitis). Dies kann zu einer geringeren Lebensdauer der Implantate führen.

Unser Mundgesundheits-Tipp für Raucher:

Regelmäßige Kontrollbesuche in unserer Praxis sind wichtig, um eventuelle erste Anzeichen von Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches zu erkennen und diese früh behandeln zu können. Nehmen Sie die empfohlenen Vorsorgetermine wahr und lassen Sie sich von uns die für Sie individuell geeigneten Zeitabstände nennen.

 

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