
Regelmäßige Vorsorgetermine sind daher eine gute Möglichkeit, eine Parodontitis früh zu entdecken und zu behandeln. Denn: Eine Parodontitis entwickelt sich meist schleichend und ohne Schmerzen. Frühe Anzeichen sind zum Beispiel Zahnfleischbluten, geschwollenes Zahnfleisch oder Mundgeruch.
Rosafarbenes, fest anliegendes Zahnfleisch und ein gesunder Kieferknochen sind die Voraussetzungen für den stabilen Halt der Zähne. Durch Bakterien, die eine chronische Entzündung diese Zahnhaltegewebes (Parodontitis) verursachen, ist die stabile Verankerung einzelner oder mehrerer Zähne bedroht.
Nicht-chirurgische Parodontitisbehandlung mit Ultraschall (Vector®-Therapie) oder Lasertherapie
Dieses kleine Gelatineplättchen enthält einen antiseptischen Wirkstoff (Chlorhexidinglukonat) und wird bei Bedarf nach der Parodontitisbehandlung zwischen Zahn und Zahnfleisch eingefügt. Der Wirkstoff sorgt einer weiteren Entzündung sehr gut vor und fördert so die Heilung. Zudem löst sich der Periochip® innerhalb der folgenden Wochen problemlos von selbst auf.
Zusätzlich findet eine mikrobiologische Untersuchung der Bakterienarten und der -anzahl statt. Das kann vor, während und nach der Parodontitisbehandlung sinnvoll sein. Sollte nach Auswertung der Testung eine nach wie vor hohe bzw. besondere Bakterienbelastung vorliegen, ist meist die Gabe von Antibiotika sinnvoll.
Um schädliche Bakterien effektiv und schmerzarm aus den Zahnfleischtaschen zu entfernen, empfehlen wir den Einsatz dieses speziellen Lasersystems.
Unter Umständen können chirurgische Maßnahmen empfehlenswert sein, zum Beispiel, wenn eine nicht-chirurgische Parodontitisbehandlung nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hat.